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04.07.2016

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Sieger der Landespokale 2016

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15.04.2016

Allgemeines

Bericht und Impressionen zu unserer 140-Jahrfeier vom 09.04.2016

Bild 1

Unter musikalischer Begleitung der Schaumburger Trachtenkapelle und dem Einmarsch von gut vierzig Fahnenträgern, wurde im Ratskeller von Stadthagen die 140-Jahr Feier des Kyffhäuser Landesverband Niedersachsen eröffnet.

Das Ehrenmitglied des Landesverband Niedersachsen, Otto Prüßner, nahm in seiner Festrede die Gäste sowie die fast 250 Mitglieder und Delegierten auf eine kleine Zeitreise mit. Er zeigte die Geschichte der Kyffhäuser auf, die sich ursprünglich aus einer Schützenbruderschaft in Wangerin / Pommern gegründet hatten. Der soziale Charakter sei schon seinerzeit kennzeichnend für die Kyffhäuser gewesen, die mit helfender Hand und finanziellem Engagement kriegsversehrten Kameraden, aber auch den hinterbliebenen Witwen und Waisen Unterstützung gewährten. Die regelmäßigen Gedenkfeiern zu Ehren der Toten und Gefallenen sollen zu Frieden und Verständigung beitragen, aber auch als Mahnmale der Kriege und Auseinandersetzungen verstanden werden.

1876 wurde der Landesverband Niedersachsen, ursprünglich Landesverband Hannover, gegründet, der jedoch genau wie die gesamte Kyffhäuservereinigung, im Zweiten Weltkrieg von der Nazidiktatur verboten wurde. Das gesamte Vermögen für soziale Projekte in Höhe von 43 Millionen Reichsmark fiel somit den Kriegsherren zum Opfer.

Erst im Jahre 1952 konnten sich die Kriegervereine, die bis zu diesem Zeitpunkt als reine Männervereine tätig waren, unter neuem Namen neu gründen. Der Kyffhäuserbund e.V. war geboren und stand nun erstmals auch Frauen offen.

Karl-Heinz Klare, Vizepräsident des Niedersächsischen Landkreistages, fand in seiner Gastrede ähnliche Worte und stellte die Wichtigkeit des Kyffhäuser Engagement heraus. "Mit den Totenehrungen und insbesondere der Kriegsdenkmäler erinnern wir uns an die Gräueltaten der Vergangenheit. Sie dienen der Trauerbewältigung und stellen gleichzeitig Mahnmale des Krieges dar", betonte er. "Friedensarbeit ist somit ein zentraler Bestandteil des Kyffhäuserbundes. Wer kann sich schon besser für den Frieden einsetzen, wie jene, die selbst den Krieg miterlebt haben", resümierte Klare. Die Kyffhäuser leisten mit ihren ehrenamtlichen Projekten und Tätigkeiten einen wichtigen Beitrag zum Allgmeinwohl, obwohl Vielerorts ein Rückgang des ehrenamtlichen Engagement zu verzeichnen sei. Völkerverständigung wird gelebt, unter anderem auch bei der aktiven Jugendarbeit, welche in alljährlichen Austauschprogrammen mit Polen und Frankreich ihren Gipfel findet.

Landrat Jörg Farr würdigte wie seine Vorredner die Leistungen der Kyffhäuser und des Landesverband Niedersachsen. Fortschritt und Tradition sind untrennbar miteinander verbunden. Er stellte insbesondere auch die vielen Arbeiten der Kyffhäuser-Frauen heraus, die z.B. mit ihren "Herzkissenaktionen" für brustkrebserkrankte Frauen einen wertvollen Beitrag zur Genesung der Patientinnen leisten. Erlöse aus Spenden und Sammlungen kämen unter anderem auch dem Kinderhospitz "Löwenherz" zugute und ohne das ehrenamtliche Engagement der Frauen, wären viele Projekte gefährdet.

Nach dem Festakt standen noch Wahlen im Landesverband auf dem Programm. Joachim Stemme wurde mehrheitlich zum Landesvorsitzenden gewählt. Das Amt des Stellvertreters nahm Kamerad Peter Scheidemann aus Osnabrück an. Ein weiterer Höhepunkt der Landeshauptversammlung war die Ernennung zu Ehrenmitgliedern, der langjährigen stellv. Landesvorsitzenden, für besondere Verdienste im Kyffhäuserbund, Kamerad Hans-Werner Beyreitz und Kamerad Fritz-Alexander Hornhardt.

Desweiteren wurden folgende Mitglieder für ihre besonderen Verdienste im Kyffhäuserbund geehrt:

Die Kyffhäuser Ehrenschleife erhielten die Kameradinnen Elke Stemme, Inge Frost und Marianne Hestermann.
Mit dem Kyffhäuserverdienstkreuz im Eichenkranz wurden die Kameraden
Constantin Dezius, Dieter Heuschkel, Herbert Mautz, Jürgen Prill, Horst Schaefer, Werner Schadt und Reinhold Wrieske ausgezeichnet und das Kyffhäuserverdienstkreuz am schwarzen Bande erhielt Kamerad Dieter Döpke.
Die Verdienstmedaille des Kyffhäuserbundes wurde an den Kameraden Joachim Stemme verliehen.

Die Landeshauptversammlung 2017 wird nun erstmalig in Warmsen stattfinden. Der 1. Vorsitzende Kamerad Heinz Ensemeier freute sich, als Mitverantwortlicher Ausrichter dieses Ereignisses, die Feierlichkeiten bereits schon jetzt ankündigt zu haben.